Koordinierte HLKSE-Steigzonen für mehrgeschossige Projekte
In einer Steigzone treffen Geometrie, Leitungsführung, Durchführungen, Zugänglichkeit und mehrere Fachschnittstellen auf engem Raum zusammen. RaBec überführt den freigegebenen Koordinationsstand in einen projektbezogenen Vorfabrikationsumfang.
- Wasser
- Heizung · Vor- / Rücklauf
- Entwässerung
- Lüftung
- Elektrotrasse
Eine Steigzone ist eine koordinierte Schnittstelle im Gebäude.
Vertikale Installationszonen verbinden Geschosse, Medien und Projektbeteiligte. Ihre Planung beeinflusst nicht nur Leitungswege, sondern auch Bauteilöffnungen, Zugänge, Befestigungen, Abschottungen, Einbringung und spätere Arbeitsabläufe.
Deshalb beginnt die Vorfabrikation einer Steigzone mit der Leistungsabgrenzung: Welche Gewerke sind enthalten? Welche Informationen sind freigegeben? Welche Leistungen bleiben bei Fachplanung, Unternehmern oder bauseitigen Stellen?
Was vor der Fertigung geklärt sein muss
- welche Gewerke und Leitungen im vereinbarten Umfang liegen;
- wie viel Raum für Führung, Befestigung und Zugänglichkeit verfügbar ist;
- wo Übergabepunkte, Anschlüsse und Durchführungen liegen;
- welche angrenzenden Bauteile und Ausbauarbeiten zu berücksichtigen sind;
- wie Elemente eingebracht, gekennzeichnet und geschossweise bereitgestellt werden;
- welche projektspezifischen Unterlagen und Freigaben erforderlich sind.
Besonders relevant bei wiederkehrenden vertikalen Zonen
Eine vertiefte Prüfung ist sinnvoll, wenn sich Steigzonen über mehrere Geschosse wiederholen, mehrere Fachdisziplinen denselben Raum nutzen oder die Baustellenlogistik eine klar vorbereitete Reihenfolge verlangt. Der Nutzen hängt davon ab, ob die wesentlichen Informationen rechtzeitig koordiniert und freigegeben werden können.
Koordination ersetzt keine ungeklärte Fachplanung.
RaBec übernimmt nur den projektspezifisch vereinbarten Umfang. Offene Dimensionierungen, Systementscheide, Nachweise oder Fachplanerfreigaben werden nicht durch Annahmen in der Fertigung ersetzt. Verbindlich sind die freigegebenen Projektunterlagen und die dokumentierte Leistungsabgrenzung.
Lieferfolge als Teil der Lösung
Bei mehrgeschossigen Projekten muss nicht nur das Element, sondern auch seine Ankunft auf der Baustelle geplant werden. Kennzeichnung, Reihenfolge, Einbringung und Übergabe werden deshalb passend zum vereinbarten Bauprogramm beschrieben.
Häufige Fragen aus Projekten
- Welche Gewerke können in einer HLKSE-Steigzone berücksichtigt werden?
- Berücksichtigt werden die im konkreten Projekt vorgesehenen und im RaBec Leistungsumfang bestätigten Gewerke. Eine pauschale Vollständigkeit wird nicht versprochen.
- Sind alle Geschosse identisch?
- Wiederholung kann die Vorfabrikation begünstigen, dennoch müssen Abweichungen, Anschlüsse und Sondergeschosse im Projekt ausdrücklich erfasst werden.
- Wie werden Brandschutzanforderungen behandelt?
- Anforderungen, Komponenten und Unterlagen werden für den konkreten Aufbau und die Einbausituation mit den zuständigen Fachstellen abgestimmt. Eine komponentenbezogene Anerkennung ist nicht automatisch ein Nachweis für die gesamte Steigzone.
Welche Zonen laufen durch Ihre Vorwand?
Wählen Sie die Installationszonen, die durch die Vorwand laufen sollen, und die Grösse des Vorhabens. Die Skizze passt sich an, die Anfrage übernimmt Ihre Auswahl.
- Blatt
- Schacht-Zusammenstellung
- Massstab
- ohne
- Steigzonen
- Kaltwasser · Warmwasser · Heizung Vor- und Rücklauf · Lüftung
- Etagen
- 6
- Einheiten je Etage
- 4
- Einheiten gesamt
- 24
- Projekttyp
- Wohnungsbau / Mehrfamilienhaus
Vertikale Installationszone früh koordinieren
Teilen Sie uns Projektphase, Geschossstruktur, betroffene Gewerke und vorhandenen Planungsstand mit. So lässt sich klären, ob eine vorfabrizierte Steigzone weiter geprüft werden sollte.